Er hat selbst nicht wirklich dran geglaubt: Was Einstein vor 100 Jahren vermutet hat, konnte endlich bewiesen werden

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Was Einstein vor 100 Jahren vermutet hat, konnte endlich bewiesen werden

Das ist ein spektakulärer Schritt: Weltraumforscher haben nach eigenen Angaben die von Albert Einstein vor 100 Jahren vorhergesagten Gravitationswellen erstmals direkt nachgewiesen. 

Die Astrophysiker vom Ligo-Observatorium in den USA präsentierten ihre nobelpreisverdächtige Entdeckung am Donnerstag in Washington.
 

Gravitationswellen entstehen insbesondere, wenn große Objekte wie Sterne beschleunigt werden, und stauchen und strecken den Raum.
 

Seit Jahrzehnten schon suchen Astrophysiker in vielen Ländern nach Beweisen dafür. Mittels spezieller Detektoren versuchen sie das Mysterium aufzudecken.  Der Erfolg blieb aus. Bis jetzt. Seit einigen Monaten macht ein Gerücht die runde, dass Gravitationswellen in den USA am sogenannten Ligo-Detektor nachgewiesen werden konnten.

 

Albert Einstein war sich dem schon vor 100 Jahren sicher

Schon Einstein hatte die Gravitationswellen im Rahmen seiner Relativitätstheorie vorhergesagt. Allerdings soll er selbst kaum daran geglaubt haben, dass es jemals dazu kommen würde, ihre Existenz nachzuweisen, da die Wellen winzig klein sind.

 

Gravitationswellen sind Strukturveränderungen der Raumzeit. Das Phänomen kann man ungefähr mit einem Stein vergleichen, den man auf die flache Wasseroberfläche wirft.
Daraufhin wird die Struktur der Wasseroberfläche geändert und es entstehen Wellen.


Genauso wird auch das Weltall verformt, wenn beispielsweise ein Stern am Ende seiner Lebenszeit explodiert. Gravitationswellen entstehen also, wenn ein beschleunigter Körper eine Masse in Lichtgeschwindigkeit in Bewegung versetzt.

 

Mit Entdeckung der Gravitationswellen erhofft man sich neue Erkenntnisse über den Ursprung des Universums.

 

Auf Twitter verkünden US-Physiker wie Lawrence Krauss von der Arizona State University in Tempe bereits ihre Zuversicht. "Das könnte der Start einer neuen Ära der Astronomie und Physik sein."

 

Weiter sagt er in einem Interview mit dem australischen Sender RiAus, dass es der Wissenschaft neue Türen öffnen würde.

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