Video: Merkels Groko-Zettel verrät, dass es keine schnelle Einigung geben wird

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Merkels Groko-Zettel verrät, dass es keine schnelle Einigung geben wird

Bevor Kanzlerin Angela Merkel am Montag in Berlin vor die Presse trat, sprach sie sich mit dem CDU-Präsidium ab.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, zog Merkel dort einen Spickzettel aus der Tasche – beschrieben mit grüner Tinte. Damit dürfe nur die Kanzlerin als „Chefin“ schreiben. Auf der Rückseite des Papiers, das einem Aufdruck zufolge noch vom G7-Gipfel 2015 stammte, seien einige Stichworte erkennbar gewesen. Zum Beispiel „Neuwahlen“ und „Minderheitsregierung“. Beides seien Stichworte, die sich die Union in der öffentlichen Kommunikation verkneifen solle, will die „Bild“ aus CDU-Kreisen erfahren haben. Die Kanzlerin befürchtet wohl, man könne vorschnell die eine oder andere Option herbeireden. Vor allem Neuwahlen lehnt Merkel derzeit ab. Die Option „Minderheitsregierung“ hält sie sich derzeit noch offen, sollte es zu keiner Einigung mit der SPD kommen und es damit keine Groko geben. Aber selbst, wenn Union und SPD noch einmal zusammenfinden, muss man sich wohl auf langwierige Verhandlungen einstellen. Auf dem Merkel-Zettel habe nämlich auch das Motto „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ gestanden, so die „Bild“ weiter. Dass vor Jahresende eine neue Regierung steht, gilt als unwahrscheinlich.

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