Kommentar: "Tagesthemen"-Kommentator Tim Herden sagt Rechten die Meinung

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Tagesthemen-Kommentator Tim Herden sagt Rechten die Meinung

Der MDR-Journalist Tim Herden hat am Montagabend in den „Tagesthemen“ die rechten Ausschreitungen in Ostdeutschland kommentiert.

„Was ist aus dem ostdeutschen Vorzeige-Land Sachsen geworden?“, fragt er und sagt den Pöblern und Hetzern im Folgenden deutlich seine Meinung:

„Ihr seid nicht das Volk, ihr seid Täter und Mitläufer“, so Herden in der ARD.

In Sachsen habe sich ein „rechtsradikaler Bodensatz“ entwickelt, der NPD und AfD stark gemacht habe.

Der MDR-Journalist Tim Herden hat am Montagabend in den „Tagesthemen“ dierechten Ausschreitungen in Ostdeutschland kommentiert.

„Was ist aus dem ostdeutschen Vorzeige-Land Sachsen geworden?“,
 fragt er und sagt den Pöblern und Hetzern im Folgenden deutlich seine Meinung:

„Ihr seid nicht das Volk, ihr seid Täter und Mitläufer“, so Herden in der ARD.

In Sachsen habe sich ein „rechtsradikaler Bodensatz“ entwickelt, der NPD und AfD stark gemacht habe.

Den Ministerpräsidenten Sachsens, Stanislaw Tillich, kritisierte Herden in seinem Kommentar. Dieser zähle zwar viele Maßnahmen, auf „sie sind allerdings weitgehend unwirksam“, so der Kommentator.

„Jetzt fordert er mehr bürgerliches Engagement, das ist richtig, klingt aber eher wie ein Hilferuf“, so Herden über Tillich.

Herden fordert, Politiker sollten nach den Ereignissen in Sachsen „einen Moment innehalten“. Seit aus der „Willkommens-Kultur für Flüchtlinge eine Abgrenzungskultur“ geworden sei, werde gestritten, kritisiert er. Es sei ein „Trauerspiel der Hilflosigkeit“.

Vor diesem Hintergrund fragt er: „Wundert es da wirklich, dass Rechtsradikale und ihre Mitläufer glauben, sich das Recht rausnehmen zu können, Flüchtlinge zu attackieren?“

Herden sieht nur eine Lösung: „Hier hilft nur noch die Härte des Gesetzes“, so Herden.

In seinem Schlusswort bringt Herden seine Forderung auf den Punkt: „Die Politik sollte über die Tonlage in der Flüchtlingsdebatte nachdenken und radikalen Verführern nicht noch den Boden bereiten.“

Charlotte Zink

 

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