Harte Maßnahmen : So will sich Duisburg von einem großen Übel befreien

HD SD
So will sich Duisburg von einem großen Übel befreien

Die Stadt Duisburg geht einen radikalen Schritt, um die Vermüllung auf den Straßen in den Griff zu bekommen. Wie die "Rheinische Post" berichtet, will die Verwaltung künftig drastische Bußgelder verhängen.

Wer zum Beispiel eine Bananenschale, einen Pappteller oder eine Zigarettenschachtel wegwirft, muss 150 Euro Strafe zahlen. Weggeworfene Zeitungen, Verpackungen und neben den Container gestelltes Altglas sollen bis zu 300 Euro Strafe kosten. Die Begründung für den ungewöhnlichen Schritt, wie die Stadt mitteilt: "Der Anstieg bei illegal entsorgtem Haus- oder Sperrmüll zeigt, dass die bisher verhängten Bußgelder zu keiner Abschreckung der Bürger geführt haben." Als weitere Begründung nennt der Oberbürgermeister Sören Link: "Die mangelnde Sauberkeit im öffentlichen Raum ist eines der Themen, das die Bürger am meisten ärgert". Die härtesten Strafen drohen, wenn man Hausmüll illegal entsorgt. Hier fallen bis zu 1500 Euro an.

                                                                               Benjamin Reuter

Zur Startseite