ARD-"Morgenmagazin": Özdemir teilt im TV gegen Sachsen-Politiker aus: "Die haben alle irgendwie nen Knall"

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Özdemir teilt im TV gegen Sachsen-Politiker aus: Die haben alle irgendwie nen Knall

Nach den fremdenfeindlichen Vorfällen in Sachsen hat Grünen-Chef Cem Özdemir der Dresdner Landesregierung eine Verharmlosung des Rechtsradikalismus vorgeworfen.

Im ARD-"Morgenmagazin" forderte Özdemir am Montag, das Thema zur Chefsache zu machen. "In Sachsen haben Ministerpräsidenten gesagt, Sachsen hat kein rechtes Problem. Jeder weiß es. Die ganze Welt weiß es, dass es in Sachsen ein Problem gibt mit Rechtsradikalismus. Das gab es schon zu DDR-Zeiten. Das kann man nachlesen", sagte er.

"Der Fisch stinkt in Sachsen vom Kopf her."

Özdemir führt weiter aus, er habe gelesen, der Einsatz des Flüchtlingsheim-Leiters, der Mitglied bei der AfD ist, sei vom Landratsamt gerechtfertigt worden. Mit der Begründung: Der Mann zeige besondere Empathie dadurch, dass er sich auf die Stelle beworben habe.

„In der Logik müsste man einen NPDler vielleicht vorschlagen, der hat dann noch mehr Empathie“, sagt Özdemir aufgebracht. „Ich meine, wo sind wir denn, die haben doch alle irgendwie nen Knall!“ (00:52)

Die Linksfraktion hat als Reaktion auf die Ereignisse in Clausnitz und Bautzen eine Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert.

"Die Kanzlerin muss nächste Woche eine Regierungserklärung abgeben, wie die Bundesregierung den rassistischen Mob stoppen, Flüchtlinge schützen und soziale Offensive für alle im Land beginnen will", sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch dem Berliner "Tagesspiegel".

"Die Stichwortgeberei für die Brandstifter durch immer neue Abschottungs- und Anti-Asylpakete muss ein Ende haben."

mit Material der dpa

 

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