Übergriffe in Köln: Polizei will Silvester-Grapscher festnehmen - doch die sind plötzlich verschwunden

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Polizei will Silvester-Grapscher festnehmen - doch die sind plötzlich verschwunden

Es waren schockierende Bilder, die von der Silvesternacht in Köln um die Welt gingen. Rund 1000 junge Männer hatten sich vor dem Hauptbahnhof versammelt und dort hunderte Frauen belästigt und ausgeraubt. 

Insgesamt gingen fast 1100 Anzeigen bei der Polizei ein. Nahezu 600 Menschen geben an, in Köln Opfer eine Sexualstraftat geworden zu sein.

Opfer erkannte Grabscher im TV

Nun hat eine Frau, die in der Nacht zum 1. Januar Opfer eines Übergriffes geworden ist, mehrere Täter in einem TV-Beitrag wiedererkannt. Das berichtet „Spiegel Online“.

Insgesamt acht Männer will die Studentin mit Sicherheit als Täter erkannt haben. Sie waren in einem „Spiegel TV“-Beitrag gezeigt worden, indem es um einen 19-Jährigen ging, der wegen Handy-Diebstahls vor Gericht stand.

Polizei findet nur einen Verdächtigen vor

Die junge Frau gab an, von den Männern umringt und sexuell bedrängt worden zu sein, heißt es in dem Bericht. Ihrem Freund, der ihr zur Hilfe kam, wurde ihren Angaben zufolge sein Portemonnaie gestohlen.

Die Polizei erließ Haftbefehl gegen einen der Männer und leitete Ermittlungen ein. Doch: Razzien in Hamm, Köln, Troisdorf und Bornheim lieferten nur einen kleinen Erfolg. Lediglich einer der Verdächtigen wurde an seinem Wohnort angetroffen, berichtet „Spiegel Online“.

Die Polizei fand außerdem 20 gestohlene Handys. Eines davon wurde in der Silvesternacht in Köln entwendet.

Charlotte Zink

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