Nackt-Szenen in der Bibliothek : Heimlicher Porno-Dreh an Berliner Uni sorgt für Aufregung

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Heimlicher Porno-Dreh an Berliner Uni sorgt für Aufregung

In der Grimm-Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin findet man normalerweise fleißige Studenten beim Schmökern in Lehrbüchern. Nun ist aber ein Sex-Video viral gegangen, das das Studentenleben von einer anderen Seite zeigt.

Zwei angebliche Austauschstudentinnen werden in dem Video vorgestellt. Sie erzählen, dass sie für ein Auslandsemester nach Berlin gekommen seien, "nicht für das Studieren, sondern weil Berlin eben Berlin ist". Und weil man als Student ein kostenloses Ticket für Öffentliche Verkehrsmittel bekommt. Eine der beiden jungen Mädchen sagt dann schließlich, dass sie manchmal, wenn sie lange konzentriert arbeiten musste, eine kleine Pause braucht.

 

Wie sie diese Pause nutzt, sieht man in ihrem Video. Denn die Kamerafrau begleitet die zwei Mädchen hinter ein paar Bücherregale. Nachdem sie sich abgesichert haben, dass niemand in der Nähe ist, fangen sie an, ihren Rock und ihre Bluse hoch zu ziehen. Das Video endet mit eindeutigen Szenen, die hier nicht näher erläutert werden.

 

Gedreht und veröffentlicht wurde der Sex-Film von dem Unternehmen "Ersties", das offenbar aus der Schweiz stammt. Auf der Website und dem Twitter-Account werden immer wieder Bilder und Videos veröffentlicht, die Sexszenen sowie Anmach- und Aufreißszenen darstellen. Dabei werden die Filmchen ausschließlich von Frauen gefilmt.

 

Für den Clip in der Universitätsbibliothek könnte "Ersties" nun ein juristisches Nachspiel drohen. Denn laut "Bild" habe der HU-Sprecher Hans-Christoph Keller gesagt: „Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität hat keine Drehgenehmigung dafür erteilt und macht sowohl auf ihrer Homepage als auch in der Hausordnung des Grimm-Zentrums deutlich, dass Dreharbeiten stets der Genehmigung bedürfen. Wir prüfen die uns möglichen rechtlichen Mittel.“

 

"Bild" hat bei einem Rechtsanwalt die möglichen Ansprüche nachgefragt. Denn auch andere Clips wurden in der Öffentlichkeit gedreht. Falls diese als störend empfunden werden und man Anzeige erstatten würde, könnte das für die Produzenten sogar bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe bedeuten.

 

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