Video: Kickboxer bestreitet, dass es Depressionen gibt – J. K. Rowling bringt ihn mit einem Satz zum Schweigen

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Kickboxer bestreitet, dass es Depressionen gibt – J. K. Rowling bringt ihn mit einem Satz zum Schweigen

Obwohl Depressionen mittlerweile als Volkskrankheit gelten, sind sie immer noch mit einem sozialen Stigma behaftet.

Der britische Kickboxer Andrew Tate lieferte vor kurzem dafür den besten Beweis, denn er behauptete einfach auf Twitter, dass es die psychische Erkrankung gar nicht geben würde. „Wenn es dir schlecht geht, dann komm drüber hinweg. Du wirst immer depressiv sein, wenn dein Leben deprimierend ist. Also ändere das.“ „Die Leute würden alles tun, um keine Verantwortung übernehmen zu müssen. ‚Es ist nicht mein Fehler, ich bin arm, traurig, fett, dumm.’ Doch, ist es.“ „Die Leute verteidigen Depressionen. Sie werden wütend, wenn ich das sage. Sie brauchen den Scheiß, um ihr eigenes Versagen zu erklären.“ Seine tumben Aussagen stießen auf große Empörung – auch Bestseller-Autorin J. K. Rowling wurde darauf aufmerksam. Sie bringt ihn auf Twitter mit nur einem Satz zum Schweigen: „Diese Tweets sagen viel aus über Abwehrmechanismen, aber nichts über die echte psychische Erkrankung, die Depression ist.“ Tatsächlich sind Depressionen eine ernstzunehmende Erkrankung, die unbedingt behandelt werden sollte – aber leider immer noch unterschätzt wird. Dabei sind Betroffene bei weitem nicht allein: Allein in Deutschland schätzt die Weltgesundheitsorganisation die Zahl der Menschen mit Depressionen auf 4,1 Millionen.

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